KameradistInnen

Viviana Uriona wurde 1973 in Pergamino, Provinz Buenos Aires geboren und lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Sie studierte Politikwissenschaft  zunächst  an der Universität zu Köln, dann an der Freien Universität Berlin. Zurzeit promoviert sie an der Universität Potsdam zu sozialen Bewegungen und freien Radios in Lateinamerika. Sie ist ehmalige Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung und war innerhalb von Attac u.a. Mitglied des Koordinierungskreises, der AG-Lateinamerika und des Rates. Während der G8 Proteste (2009/Kopenhagen) koordinierte sie das Mediencenter und erarbeitete Radiofeatures. Bis 2011 war sie Mitglied der Koordinationsgruppe der Bundesverband Freie Radios (BFR) und ist Mitglied der Community Media Forum Europe (CMFE). Sie ist in Projekten in und um die freien Radioszene sowohl in Deutschland als auch transnational aktiv. Ausgewählte Publikationen: // „Argentinien: Kampf um die Gegenhegemonie in der Mediendemokratie“ In: L. Gabriel/H. Berger „Lateinamerikas Demokratien im Umbruch“  Mandelbaum Verlag, Wien 2010 // „Moralische Ökonomie und solidarische Wirtschaften in der argentinischen Gesellschaft“ In: E. Altvater/N. Sekler (Hg.) Solidarische Ökonomie. Reader des Wissenschaftlichen Beirats von Attac, Hamburg 2006. 

Ausgewählte Radiobeiträge //„Demonstrationsrecht in Deutschland – ein politisches und menschenrechtliches Feld“ //„Bildung als Menschenrecht in Argentinien: Die Bleistifte schreiben weiter

Nora Wetzel wurde 1979 in Kiel geboren. Nach ihrem Abschluss „Mediengestalter Bild / Ton“ (2002) studierte sie Spanisch und Theaterwissenschaft mit einem einjährigen Stipendium an der Universität von Havanna (Kuba). Parallel arbeitete sie als Produktions-Assistentin, Aufnahmeleiterin und Schnitt-Assistentin, u.a. bei der Filmproduktionsfirma PanEuropeanPictures (Berlin). Seit ihrem Magisterabschluss 2010 ist sie freiberuflich als Filmemacherin tätig. Darunter Kamera und Schnitt für verschiedene Tanz, Theater und Kunst Projekte, so etwa u.a.: Ausstellungsfilm und Künstlervideos für BASED in BERLIN. Mediale Gestaltung der Performance-Projekte „world wide gap“ und „Zeig mir, wer du bist!“. // Filmographie (Auswahl): 2012:  „Añoranza por ambos lados“ Dokumentarfilm – Recherche (Kolumbien) candelafilm / zuckerfilm / „Benedict“ Kurzfilm – Aufnahmeleitung (Berlin) 908 // 2011: „Sachamanta“, Dokumentarfilm – Dramaturgie, Schnitt (Argentinien / Berlin) Kameradisten / „Naked Slug“ & „Robots“ Musikvideos – Regie, Schnitt (Berlin) The Major Pins // 2010: „Uno que viene Otro que va“, Dokumentarfilm – Regie (Havanna / Miami) candelafilm

Chris (“Doc”) Fischer, Jahrgang 1975, seit frühester Jugend interessiert an Mechanik, Elektronik und Mathematik. Lehre als Energieelektroniker bei Siemens, Abitur, Studium der Physik und Informatik. Computerarzt und Problemlöser im Support eines großen Softwareunternehmens. Erfahrungen in Modefotografie und Filmtechnik, ein begeisterter Fotograf, Mitgründer der Kameradisten und zugleich ihr technischer Kopf. // Kameradist Fischer hütet Server, Content Management Systeme, schlägt Hacker in die Flucht und beobachtete die aktuellen technischen Entwicklungen in Software und Kameratechnik. Über die technischen Aspekte der Fotografie bloggt er demnächst unter www.kameradist-fischer.de

Jan Gerritzen, geb. 1979 in Moersstudierte zwischen 1999 und 2007 Rechtswissenschaften und Philosophie in Berlin, Shanghai, Bordeaux und Florenz. Danach arbeitete er im Rahmen der Maestria en cine documental an der Universidad del Cine Buenos Aires als Regisseur, Kameramann, Produzent und Tonmann an zahlreichen Dokumentarfilmprojekten, die u.a. beim Festival Internacional de Estudiante de Cine und der Nationalbibliothek von Buenos Aires vorgestellt wurden. // Zur Zeit arbeitet er als freier Filmemacher an zahlreichen Projekten und vergoldet den Ton von “Sachamanta.” Gemeinsam mit Iván López Tomé gründetet er nezfilms und verwirklichte er das Interviewprojekt “Heimat hat keinen Plural”.

Mark Wagner; Jahrgang 1975. Laufen gelernt in Mosambique und aufgewachsen in der DDR. 1992 leiht ihm eine sehr besondere Person während eines Austauschjahres in den USA eine alte Nikomat, schenkt sie ihm später zum Abschied. Wagner ergreift das Fotografieren. Doch er glaubt nicht, dass es Brot einbringen könnte. Er studiert Rechtswissenschaft, macht das erste Staatsexamen, fängt nie ein zweites an, arbeitet als wissenschaftlicher Berater für einen Landtagsabgeordneten, später für einen Bundestagsabgeordneten. Er schreibt Reden, Aufsätze, Zeitungsartikel und lernt das politische Geschäft kennen aber nicht lieben. // Mit Chris’ Fischer gründet er 2011 die Kameradisten. Wagner ist Redaktionsmitglied des “Prager Frühlings”, arbeitete u.a. für Geo Saison, das Projekt “Bosniens Stimmen” und die Helmholtzgemeinschaft und veröffentlicht eine Auswahl seiner Fotografien unter www.kameradist-wagner.de 

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